KUR-Rechner – Kosten-Umsatz-Relation für SEA - Google Ads berechnen
Wie viel Prozent Ihres Umsatzes fliessen in Werbung? Geben Sie Werbekosten und Netto-Umsatz ein, und der Rechner zeigt Ihre KUR samt ROAS (Return on Ad Spend). Umgekehrt planen Sie damit Budget und Umsatzziel auf Basis Ihrer Wunsch-KUR.
Was möchten Sie berechnen?
ohne Mehrwertsteuer
KUR (Kosten-Umsatz-Relation)
20.0 %
ROAS in Prozent
500 %
Ihr ROAS
5.00
Für jeden Franken Werbung haben Sie CHF 5.00 Netto-Umsatz erzielt.
So wird gerechnet
- ROAS = Netto-Umsatz ÷ Werbekosten
- ROAS in % = ROAS × 100
- KUR = Werbekosten ÷ Netto-Umsatz × 100
- Netto-Umsatz = ROAS × Werbekosten
- Werbekosten = Netto-Umsatz ÷ ROAS
- ROAS = 100 ÷ KUR
Fachlich geprüft vom SEA-Team von arboro · Stand: Oktober 2026
Weitere kostenlose Rechner finden Sie unter Tools & Rechner.
So berechnen Sie die KUR
Die Kosten-Umsatz-Relation, kurz KUR, zeigt den Anteil der Werbekosten am Umsatz.
KUR = Werbekosten ÷ Netto-Umsatz × 100
Beispiel: CHF 150 Werbekosten bei CHF 1'000 Netto-Umsatz ergeben eine KUR von 15 %. Von jedem Franken Umsatz sind 15 Rappen in Werbung geflossen.
KUR oder ROAS – welche Kennzahl ist die richtige?
Beide sagen dasselbe, nur aus zwei Blickrichtungen. Der ROAS zeigt, was die Werbung bringt. Die KUR zeigt, was sie kostet. Im deutschsprachigen Raum arbeiten Controlling und Geschäftsführung oft mit der KUR, weil sie sich wie eine Kostenquote lesen lässt. Bei der KUR gilt: je niedriger, desto effizienter.
KUR in ROAS umrechnen
Der ROAS ist der Kehrwert der KUR: ROAS = 100 ÷ KUR
| KUR | ROAS | ROAS in % |
|---|---|---|
| KUR 10 % | 10 | 1'000 % |
| KUR 12.5 % | 8 | 800 % |
| KUR 15 % | 6.67 | 667 % |
| KUR 20 % | 5 | 500 % |
| KUR 25 % | 4 | 400 % |
| KUR 30 % | 3.33 | 333 % |
| KUR 40 % | 2.50 | 250 % |
| KUR 50 % | 2 | 200 % |
Welche KUR können Sie sich leisten?
Ihre maximale KUR entspricht Ihrer Marge vor Werbekosten. Bei 30 % Deckungsbeitrag liegt die Schmerzgrenze bei 30 % KUR. Alles darunter trägt zu Fixkosten und Gewinn bei.
Häufige Fragen
Die KUR (Kosten-Umsatz-Relation) gibt an, wie viel Prozent des Netto-Umsatzes für Werbung ausgegeben wurden. Die Formel lautet KUR = Werbekosten ÷ Netto-Umsatz × 100. Eine KUR von 15 % bedeutet: Von jedem Franken Umsatz flossen 15 Rappen in Werbung.
Dieselbe Kennzahl hat mehrere Namen:
KUV:
Kosten-Umsatz-Verhältnis, vor allem im Controlling gebräuchlich
CoS:
Cost of Sales, die internationale Bezeichnung
ACoS:
Advertising Cost of Sales, die Variante bei Amazon Ads
Teilen Sie 100 durch die KUR. Eine KUR von 20 % entspricht einem ROAS von 5, eine KUR von 25 % einem ROAS von 4.
Umgekehrt gilt KUR = 100 ÷ ROAS. Beide Kennzahlen beschreiben dasselbe Verhältnis aus zwei Richtungen: Die KUR zeigt, was die Werbung kostet, der ROAS, was sie bringt. Für Google Ads brauchen Sie den ROAS in Prozent: Eine Ziel-KUR von 20 % entspricht einem Ziel-ROAS von 500 %.
Gut ist jede KUR, die unter Ihrer Marge vor Werbekosten liegt – mit genug Abstand für Fixkosten und Gewinn. Ihre Marge ist damit die Obergrenze.
So leiten Sie Ihre Ziel-KUR ab:
Obergrenze bestimmen:
Bei 40 % Deckungsbeitrag liegt die maximale KUR bei 40 %. Darüber kostet jede Bestellung Geld.
Gewinnziel abziehen:
Sollen 10 % vom Umsatz übrig bleiben, liegt Ihre Ziel-KUR bei 30 %.
Nach Sortiment unterscheiden:
Produkte mit hoher Marge vertragen eine höhere KUR als margenschwache Artikel.
Nicht unbedingt. Eine sehr niedrige KUR zeigt oft, dass nur noch Markensuchen und Stammkunden beworben werden. Das sieht effizient aus, verschenkt aber Wachstum.
Typische Warnsignale:
Sinkender Umsatz trotz guter KUR:
Das Budget ist zu knapp, Reichweite fehlt.
Kaum Neukunden:
Die Kampagnen erreichen fast nur Käufer, die ohnehin gekauft hätten.
Wettbewerber gewinnen Marktanteile:
Andere Shops bieten auf Ihre wichtigsten Suchbegriffe.
Das Ziel ist nicht die niedrigste KUR, sondern der höchste Gewinn nach Werbekosten.
Mit dem Netto-Umsatz exkl. MWST, idealerweise nach Abzug der Retouren. Nur dann ist die KUR mit Ihrer Marge vergleichbar.
So stark verschieben falsche Werte die KUR:
Bruttoumsatz statt netto:
Bei 8.1 % MWST wird aus einer echten KUR von 15 % rechnerisch 13.9 %. Die Kampagne wirkt besser, als sie ist.
Retouren nicht abgezogen:
Bei 20 % Retourenquote steigt eine KUR von 15 % tatsächlich auf 18.75 %.
Weil sich die KUR wie jede andere Kostenquote lesen lässt. Personalkostenquote, Mietquote, Werbekostenquote: Alles steht in Prozent vom Umsatz und lässt sich direkt mit der Marge vergleichen.
Die Vorteile im Überblick:
Direkter Margenvergleich:
Eine KUR von 25 % bei 40 % Marge zeigt sofort: 15 Prozentpunkte bleiben für Fixkosten und Gewinn.
Einfache Budgetplanung:
Umsatzplan × Ziel-KUR ergibt das Werbebudget.
Klare Richtung:
Je niedriger die KUR, desto effizienter die Werbung – ohne Umrechnung.
Ihre Kampagnen sollen Gewinn bringen, nicht nur Umsatz?
Steuern Sie Google Ads nach Marge und Deckungsbeitrag statt nach Umsatz – für Shopware- und Shopify-Shops.
Welcher ROAS reicht für Ihren Deckungsbeitrag? Der Google Ads Profit-Rechner zeigt Break-even, Ziel-ROAS und Growth-Zone. Zum Profit-Rechner →